Mit Eppelborn und Illingen haben sich zwei innovative Gemeinden
entschlossen, eine neue Idee gemeinsam umzusetzen: Wirtschaften ohne
Grenzen kommunaler und bürokratischer Art.
Die Bürgermeister Fritz Hermann Lutz und Armin König hatten die
Idee, ein gemeinsames Gewerbegebiet zu erschließen und zu vermarkten.
Ihr Motto: „Offenheit und Transparenz statt kommunaler Egoismen“. Ihr
Ansatz: Vernetzung mit europäischem Ansatz für die Großregion
Saar-Lor-Lux. Peter Müller, Ministerpräsident des Jahres 2003, hat die
innovativen Bürgermeister bestärkt und unterstützt.
Das Ergebnis nach intensiven Vorarbeiten:
"A 1 -Interkommunal" das neue Saar-Lor-Lux-Gewerbegebiet.
8,3 Hektar - 200 bis 300 neue Arbeitsplätze
Auf einer Fläche von 8,3 Hektar können Unternehmen mit Primäreffekt,
die ihre Waren aus dem Saarland in andere Regionen liefern, neue
Produktionsstätten und Büros bauen. In 2005 gab es die ersten
Firmenansiedlungen. Seit September 2007 ist das Gebiet fertig
erschlossen.
Durch Kooperation, gemeinsame Planung und Vermarktung werden
Illingen und Eppelborn Kosten und Zeit sparen und Kräfte bündeln.
Gemeinsam werden Standards für Hoch- und Tiefbau festgelegt, gemeinsam
wird akquiriert und vermarktet.
Das neue Gewerbegebiet A 1 interkommunal entlastet die Ortslagen von
Uchtelfangen und Wiesbach von Schwerverkehr, bietet neue Chancen
gewerblicher Nutzung, gliedert gewerbliche Nutzungen und erlaubt einen
neuen Branchenmix. Mit im Boot sind die Landesentwicklungsgesellschaft
LEG als Projektsteuerer sowie die Europäische Union und das
saarländische Wirtschaftsministerium als Zuschussgeber. Die
Bürgermeister König und Lutz erwarten 200 bis 300 neue Arbeitsplätze.
Investiert werden 7 Millionen Euro. So wird
"A 1 -Interkommunal" Motor für den Strukturwandel.